Neue Strompreise ab dem 1. Januar 2019

Sehr geehrte Kunden,

die angespannte Entwicklung auf dem Strommarkt geht auch an den Stadtwerken Haslach nicht spurlos vorbei. Auch wir stellen uns den Herausforderungen, die mit dem notwendigen Ausbau der Erneuerbaren Energien in der deutschen Stromversorgung verbunden sind. Mit unseren eigenen Wasserkraftwerken sind wir schließlich Teil dieser Entwicklung, deren Bedeutung wächst. Im Schnitt decken umweltfreundliche Energien in Deutschland bereits rund ein Drittel des Gesamtstromverbrauchs. Damit verbunden ist der Ausbau der Stromnetze, um den regenerativ erzeugten Strom sicher und verlässlich zum Verbraucher zu transportieren. Finanziert wird dies unter anderem durch die sogenannten Netzentgelte. Diese müssen für die Nutzung von Stromleitungen bezahlt werden. Das ist ein Faktor, der die Stadtwerke Haslach betrifft. Ein anderer liegt in der Entwicklung der Strompreise generell. Seit etwas mehr als zwei Jahren steigen die Preise an den Energiebörsen deutlich.

Die gesetzlichen Abgaben bleiben dabei nahezu unverändert. Allerdings verschiebt sich deren Zusammensetzung: Während die EEG-Umlage 2018 von 6,792 Cent pro Kilowattstunde (kWh) auf 6,405 Cent/kWh im Jahr 2019 gesunken ist, ist die Offshore-Netzumlage (bisher Offshore-Haftungsumlage) von 0,037 Cent/kWh auf 0,416 Cent/kWh erhöht worden.

Für die Stadtwerke Haslach, die sich als kommunales Unternehmen der Stadt und ihren Bürgern verpflichtet fühlt, ist diese Entwick­lung, verbunden mit unserem Anspruch an Verlässlichkeit und Sicherheit in der Stromversorgung, nicht ohne Weiteres zu kom­pensieren. Daher werden wir eine moderate Preisänderung vornehmen müssen, um Ihnen weiterhin den sehr guten Service anbieten zu können, den Sie von uns gewohnt sind.

Wir möchten Sie in diesem Zusammenhang darüber informieren, dass Ihnen aufgrund der Preiserhöhung ein Sonderkündigungsrecht zusteht.

Der Preis für die Grundversorgung erhöht sich bei einem durchschnittlichen Haushaltskunden mit einem jährlichen Stromverbrauch von 3.500 kWh um rd. 4,3 %. Den neuen Preis garantieren wir Ihnen selbstverständlich bis zum 31. Dezember 2019. Unseren Service für Sie und unsere Stadt garantieren wir natürlich darüber hinaus. Eine aktuelle Übersicht unserer Tarife finden Sie auf unserer Homepage www.stadtwerke-haslach.desowie auf den beigefügten Allgemeinen Preisen für die Versorgung in Niederspannung.

Natürlich helfen wir Ihnen auch persönlich weiter. Unsere Kundenberater Ingrid Keller und Claus Schmieder kümmern sich in unserem Kundencenter sowie unter den Telefonnummern 07832/706-250 und 07832/706-254 gern um Ihr Anliegen.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen und Ihre Treue gegenüber den Stadtwerken Haslach.

Drittbeste Saison

Eine der besten Freibadsaisons in Haslach ist vor wenigen Tagen zu Ende gegangen. Die Verantwortlichen freut's.

 

„So viele Badegäste hatten wir seit gefühlten Ewigkeiten nicht mehr“, sagt Hans-Peter Falk, kaufmännischer Leiter der Stadtwerke Haslach. Durchschnittlich haben sich an jedem Tag der Saison 2018 mehr als 1000 Besucher auf dem Gelände im Haslacher Westen getummelt: In der Summe waren es 131.000.
Für Falk sind zwei Gründe maßgeblich für diese „hervorragende Zahl“: Zum einen war es ein großartiger Sommer mit vielen heißen Tagen, zum anderen fehlte ein Freibad auf der Karte im Kinzigtal. „Durch den Umbau des Freibades in Hausach haben wir in Haslach sicher viele Besucher aus Hausach begrüßen dürfen“, glaubt Falk. Als weiteren Pluspunkt benennt er die „besucherfreundlichen Öffnungszeiten“. So durften die Frühschwimmer bereits ab 6.30 Uhr ihre Runden drehen, und im Hochsommer schlossen die Tore auch mal später als geplant um 20 Uhr. „Da müssen wir als Verantwortliche allerdings auch dem Team um die Schwimmmeister Thomas Maier, Roland Meyer und Angelika Keller danken. Ohne deren Engagement wäre diese Flexibilität im Sinne unserer Gäste ja gar nicht möglich gewesen“, lobt der kaufmännische Werkleiter.

 

122 Tage war das Haslacher Freibad über diesen Sommer geöffnet. „Und natürlich waren die Tage nicht alle gleich stark frequentiert“, sagt Thomas Maier mit einem Lächeln und blickt auf die statistischen Aufzeichnungen: „Im Juli wurden zwar mehr als 45.000 Besucher gezählt, aber der stärkste Tag der gesamten Saison war der erste Sonntag im August. Da kamen allein gut 3600 Badegäste zu uns.“ 2018 ist damit auf Platz drei in der 64-jährigen Geschichte des Freibads – nach 2001 als 163.000 Besucher und 2003 als 154.000 Besucher gezählt wurden. Maiers Fazit: „Unabhängig davon ob in diesem Sommer die beste oder drittbeste Saison verzeichnet wurde, freuen wir uns, dass sich so viele Badegäste bei uns wohlgefühlt haben!“

 

Mitten in den besucherstärksten Monat August fiel auch ein Höhepunkt der Freibadsaison: Da spielte die Stadtkapelle auf der satt-grünen Wiese direkt hinter dem Eingangsbereich. „Das war eine gelungene Veranstaltung“, sagt Falk, der bereits an der Grobplanung für den kommenden Sommer sitzt. Welche Aktionen da vorgenommen werden, steht noch nicht fest. Falk freut sich jedoch, dass die Investitionen, die vor der jetzt beendeten Saison getätigt wurden, positive Effekte erzielt haben. „Das Sonnensegel im Kleinkindbereich war ein begehrter Schattenspender, und die Installation von zwei Marmorkies-Filteranlagen hilft uns, die Wasserqualität hoch zu halten und gleichzeitig weniger Chlor dafür einsetzen zu müssen“, sagt er.

 

Jetzt gehe es erst einmal darum, das Bad winterfertig zu machen und auf mögliche Schäden zu prüfen. „Dann zeigt sich auch schnell, ob und was zu tun ist“, sagt Thomas Maier und fügt hinzu: „Wir wollen natürlich auch im kommenden Jahr viele Besucher begrüßen dürfen, die sich dann bei uns wohlfühlen – und wiederkommen.“

Ein smarter Smart

E-Mobilität gewinnt immer mehr an Bedeutung, auch für die Stadtwerke Haslach. „Wir bieten seit geraumer Zeit ja einen speziellen Tarif für E-Autos an“, sagt Ralf Rösch, technischer Werkleiter. Seit wenigen Tagen beanspruchen die Stadtwerke den Tarif nun selbst – zumindest kurzfristig – für einen E-Smart. „Noch im Frühjahr werden wir allerdings auf der Garage eine 24-KW-Photovoltaik-Anlage installieren, mit der nicht nur das Auto geladen, sondern auch die Verwaltung mit Energie versorgt werden wird.“

 

Der kleine, auffällig gestaltete Flitzer soll nicht nur für reguläre Fahrten genutzt werden, sondern wird, zusammen mit der Garage und den dort verbauten Komponenten, zu einem Schaufenster für E-Mobilität. „Unsere Muster-Anlage demonstriert anschaulich, wie das Zusammenspiel von Photovoltaik, Stromversorgung und das E-Auto für den Endverbraucher funktionieren kann“, erläutert Ralf Rösch.

 

Einer der ersten Bürger, die sich von dem Konzept überzeugten, war der erste Bürger Haslachs: Rathauschef Philipp Saar ist überzeugt, „dass E-Mobilität immer wichtiger wird. Das spüren wir als Gemeinde natürlich, und stehen dieser doch noch relativ neuen Technologie offen gegenüber.“ Mit dem E-Smart in Diensten der Stadtwerke verbindet Saar daher auch einen Praxis-Test. „Wenn sich das Fahrzeug bewährt, lassen sich daraus Schlussfolgerungen für uns als Kommune ziehen“, blickt der Bürgermeister nach vorn. „Ich finde es gut, dass die Stadtwerke diesen Weg gehen und wir alle von diesen Erfahrungen profitieren.“ Schließlich gehe es nicht allein um das Auto mit dem E im Kennzeichen, das es als reines E-Fahrzeug ausweist, sondern um die Infrastruktur als Ganzes.

 

Auch in dieser Hinsicht wollen die Stadtwerke aktiv werden und Flagge zeigen. „Da sind wir in der Vorbereitung“, berichtet Ralf Rösch in Sachen E-Infrastruktur. Der Showroom und der E-Smart bilden zusammen den ersten Schritt. „Für den Bürgermeister und uns ist klar, dass wir als Stadtwerke Vorreiter sein wollen und weitere Schritte folgen werden“, sagt er und erntet ein zustimmendes Nicken von Bürgermeister Philipp Saar. 

Kleben ist keine Lösung

Die LED-Leuchte mit den Resten des Klebebands (Foto: Patrick Merck)Die aktuellen LED-Leuchten, die auf innerstädtischen Wegen für Verkehrssicherheit sorgen, stoßen offensichtlich nicht bei allen Bürgern auf Gegenliebe. Vergangene Wochen mussten Monteure der Stadtwerke Haslach ausrücken und einen Leuchtkörper ausbauen. Der Grund: Etwa die Hälfte des Leuchtkörpers war mit einem stabilen Textilklebeband abgeklebt worden. Daher war der Bürgersteig in diesem Bereich nicht ausreichend beleuchtet.

 

Bei Ralf Rösch, dem technischen Werkleiter der Stadtwerke Haslach, stößt diese Aktion aus mehreren Gründen auf Unverständnis: „Wer eine Straßenlaterne abdunkelt, der gefährdet sämtliche Verkehrsteilnehmer. Gerade jetzt, wo es früh dunkel und spät hell wird, ist eine gute Ausleuchtung der Wege wichtig.“ Mit dem Abkleben werde die Verkehrssicherheit aller gefährdet. Dabei genüge ein Anruf bei der Stadt oder den Stadtwerken, falls das Licht einer Laterne ungünstig in die eigene Wohnung leuchtet.

 

Das wäre auch deutlich kosteneffektiver: So mussten zwei Mitarbeiter zur besagten Leuchte, den Leuchtkörper austauschen und anschließend dafür sorgen, dass auch die Reste des stabilen Klebebands vom Leuchtmedien entfernt werden (siehe Foto: Gut zu erkennen sind die Reste des Klebers im vorderen Bereich). „Denn die beeinträchtigen zum einen die Streuung des Lichts, zum anderen sorgen sie dafür, dass sich die Hitze im Medium staut und zu eventuell irreparablen Schäden führt“, erläutert Ralf Rösch.

 

„Wer eine Straßenlaterne abklebt und damit ihrer Wirkung beraubt, muss sich im Klaren sein, dass er andere Menschen in Gefahr bringt: So kann es durchaus sein, dass ein Autofahrer die Spaziergänger auf dem Gehweg übersieht, wenn er aus seinem Grundstück ein- oder ausfährt. Möglich ist aber auch, dass ein Spaziergänger, ein Kind auf dem Roller oder eine Mutter mit Kinderwagen eventuelle Hindernisse auf dem Trottoir nicht erkennt und verunglückt“, fasst es der technische Werkleiter zusammen. Dass dieses Abkleben auch eine Sachbeschädigung darstellt – immerhin ist die Laterne Eigentum der Stadt – will Rösch nicht in den Mittelpunkt stellen. „Das ärgert uns natürlich schon, aber wichtiger ist es doch, dass die Verkehrssicherheit erhalten bleibt. Jeder Unfall, der verhindert wird, zählt!“

Illegale Telefonwerber

 Die Masche ist gewieft: Türkischsprechende Mitarbeiter eines Stromanbieters rufen gezielt Menschen mit türkisch-klingenden Namen an, um ihnen „interessante Angebote zu machen“, wie Hans-Peter Falk, Kaufmännischer Werkleiter der Stadtwerke, immer häufiger feststellen muss. Dabei würde meist darauf hingewiesen, dass der Anruf entweder im Namen der Stadtwerke erfolge oder der Kunde bei einem Vertragsabschluss weiterhin durch die Stadtwerke versorgt werden würden. „Das stimmt natürlich nicht“, sagt Hans-Peter Falk mit Entschiedenheit.

Der Anrufer in Landessprache wirke vertrauenswürdig, „und das wird sehr oft schamlos ausgenutzt“, muss er berichten. „Das erfahren wir allerdings nur, wenn sich einer der Angerufenen bei uns meldet, weil er vielleicht Nachfragen hat oder sich wundert, dass wir ihn anrufen.“ Denn für die Stadtwerke Haslach gelte weiterhin: „Wir rufen weder unsere Kunden an, um mit ihnen über Stromverträge zu sprechen oder ihnen Angebote zu unterbreiten, noch rufen wir Kunden anderer Versorger an, um ihnen unsere Stromtarife schmackhaft zu machen!“ Kein seriöser Anbieter gehe so vor, macht er deutlich. 

Hans-Peter Falk weist in diesem Zusammenhang hin, dass am Telefon generell keine Verträge abgeschlossen werden sollten. „Wenn Ihnen ein Angebot interessant vorkommt, lassen Sie sich die Unterlagen schriftlich zukommen, damit Sie auch das Kleingedruckte studieren können.“ Und einen abschließenden Tipp hat er ebenfalls: „Lassen Sie sich wenigstens Telefonnummer und Name des Gesprächsteilnehmers geben, damit Sie hinterher wissen, mit wem sie tatsächlich gesprochen haben und im Falle eines Falles von einem unseriösen Vertrag eventuell einfacher zurücktreten können.“ Schließlich sei das ein unerlaubter Werbeanruf gewesen.

 

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