Drittbeste Saison

Eine der besten Freibadsaisons in Haslach ist vor wenigen Tagen zu Ende gegangen. Die Verantwortlichen freut's.

 

„So viele Badegäste hatten wir seit gefühlten Ewigkeiten nicht mehr“, sagt Hans-Peter Falk, kaufmännischer Leiter der Stadtwerke Haslach. Durchschnittlich haben sich an jedem Tag der Saison 2018 mehr als 1000 Besucher auf dem Gelände im Haslacher Westen getummelt: In der Summe waren es 131.000.
Für Falk sind zwei Gründe maßgeblich für diese „hervorragende Zahl“: Zum einen war es ein großartiger Sommer mit vielen heißen Tagen, zum anderen fehlte ein Freibad auf der Karte im Kinzigtal. „Durch den Umbau des Freibades in Hausach haben wir in Haslach sicher viele Besucher aus Hausach begrüßen dürfen“, glaubt Falk. Als weiteren Pluspunkt benennt er die „besucherfreundlichen Öffnungszeiten“. So durften die Frühschwimmer bereits ab 6.30 Uhr ihre Runden drehen, und im Hochsommer schlossen die Tore auch mal später als geplant um 20 Uhr. „Da müssen wir als Verantwortliche allerdings auch dem Team um die Schwimmmeister Thomas Maier, Roland Meyer und Angelika Keller danken. Ohne deren Engagement wäre diese Flexibilität im Sinne unserer Gäste ja gar nicht möglich gewesen“, lobt der kaufmännische Werkleiter.

 

122 Tage war das Haslacher Freibad über diesen Sommer geöffnet. „Und natürlich waren die Tage nicht alle gleich stark frequentiert“, sagt Thomas Maier mit einem Lächeln und blickt auf die statistischen Aufzeichnungen: „Im Juli wurden zwar mehr als 45.000 Besucher gezählt, aber der stärkste Tag der gesamten Saison war der erste Sonntag im August. Da kamen allein gut 3600 Badegäste zu uns.“ 2018 ist damit auf Platz drei in der 64-jährigen Geschichte des Freibads – nach 2001 als 163.000 Besucher und 2003 als 154.000 Besucher gezählt wurden. Maiers Fazit: „Unabhängig davon ob in diesem Sommer die beste oder drittbeste Saison verzeichnet wurde, freuen wir uns, dass sich so viele Badegäste bei uns wohlgefühlt haben!“

 

Mitten in den besucherstärksten Monat August fiel auch ein Höhepunkt der Freibadsaison: Da spielte die Stadtkapelle auf der satt-grünen Wiese direkt hinter dem Eingangsbereich. „Das war eine gelungene Veranstaltung“, sagt Falk, der bereits an der Grobplanung für den kommenden Sommer sitzt. Welche Aktionen da vorgenommen werden, steht noch nicht fest. Falk freut sich jedoch, dass die Investitionen, die vor der jetzt beendeten Saison getätigt wurden, positive Effekte erzielt haben. „Das Sonnensegel im Kleinkindbereich war ein begehrter Schattenspender, und die Installation von zwei Marmorkies-Filteranlagen hilft uns, die Wasserqualität hoch zu halten und gleichzeitig weniger Chlor dafür einsetzen zu müssen“, sagt er.

 

Jetzt gehe es erst einmal darum, das Bad winterfertig zu machen und auf mögliche Schäden zu prüfen. „Dann zeigt sich auch schnell, ob und was zu tun ist“, sagt Thomas Maier und fügt hinzu: „Wir wollen natürlich auch im kommenden Jahr viele Besucher begrüßen dürfen, die sich dann bei uns wohlfühlen – und wiederkommen.“
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen